Selektivlöten

„Best in Class“-Selektivlötanlagen vom Weltmarktführer: Modulare Plattformen für Einsteiger bis zu High-Volume-Anwendern.

High-End-Selektivlötsystem Ersa VERSAFLOW 4/55
High-End-Selektivlötsystem Ersa VERSAFLOW 4/55
Ersa VERSAFLEX Lötmodul - individuell einstellbare Löttiegel in x/y/z-Richtung
Selektivlötanlage Ersa SMARTFLOW 2020
Selektivlötanlage Ersa ECOCELL Selektivlötanlage Ersa ECOCELL
Selektivlötanlage Ersa ECOSELECT 4
   
 
 

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Ersa Selektivlöten: VERSAFLOW 4/55 mit VERSAFLEX Modul – Produktvideo (Dt.)

Ersa VERSAFLOW 3/45 - modulare Plattform für Top-Durchsatzraten

Ersa ECOSELECT 4 Produktvideo

Ersa Selektivlötanlage Ecocell

 

Beim Selektivlöten handelt es sich um ein Lötverfahren, bei dem auf SMT-Baugruppen einzelne THT-Bauteile nachträglich eingelötet werden. Die Lötparameter für jede Lötstelle lassen sich dabei individuell festlegen. Dadurch kommt es vor allem dann zum Einsatz, wenn vollflächige Lötverfahren wie das Wellenlöten prozessbedingt ausscheiden oder hohe Präzision und Qualität gefordert sind.

 

Ablauf Selektivlötverfahren: Grundsätzlich besteht das Selektivlötverfahren aus drei Schritten: dem Flussmittelauftrag, dem Vorheizen und dem eigentlichen Löten (siehe Beschreibung weiter unten).

Verfahren

Flussmittelauftrag - Fluxen

Nach der Bestückung der THT-Bauteile wird auf die selektiven Lötstellen der Leiterplatte im ersten Schritt Flussmittel aufgetragen. Das Flussmittel ist erforderlich, um eventuell vorhandene Oberflächenoxide der Fügepartner zu entfernen und beim Löten eine sichere Benetzung des Lotes zu gewährleisten. Der Flussmittelauftrag erfolgt über einen oder mehrere Sprühköpfe, die das Flussmittel punktuell an den Stellen auftragen, an denen auch tatsächlich gelötet wird. Die Herausforderung besteht hierbei darin, Flussmittel von nicht zu lötenden Stellen fernzuhalten, um angrenzende Bereiche nicht unnötig mit Flussmittel zu kontaminieren.

 

Die Genauigkeit wird bei Ersa durch Multi-Drop-Fluxköpfe sichergestellt. Sie zerstäuben das Flussmittel nicht, sondern tragen es in kleinen Tropfen auf die Lötstelle auf. Die Multi-Drop-Köpfe stammen ursprünglich aus der industriellen Tintenstrahl-Drucktechnik. Die Köpfe sind auf ein x/y-Achssystem montiert, dessen Bewegung über Servoantriebe und eine CNC-Steuerung erfolgt. So wird einerseits sichergestellt, dass ausschließlich gewünschte Stellen benetzt werden – andererseits wird kontrolliert, dass immer ausreichend Flussmittel an den Lötstellen ankommt. Der ganze Prozess ist über den Ersa CAD-Assistenten programmierbar, der Flussmittelauftrag wird jederzeit durch Laserlichtschranken überwacht.

 

Die Zykluszeiten werden bei Ersa durch eine optionale Ausstattung mit bis zu vier Sprühköpfen gering gehalten. Sie arbeiten parallel, um die Zykluszeit zu reduzieren, oder optional, um wahlweise verschiedene Flussmittel zu verarbeiten. Weiterhin lassen sich die Fluxer über den Ersa CAD-Assistenten offline programmieren, während die Maschine weiterproduziert. Der Nutzer profitiert von optimaler Verfügbarkeit und einer effizienten Programmierung.

 

Ersa Vorteile auf einen Blick:

  • hohe Qualität der Lötstellen
  • kurze Zykluszeiten
  • optimale Verfügbarkeit
  • effiziente Programmierung

Vorheizen

Vor dem eigentlichen Lötprozess muss die Baugruppe homogen vorgewärmt werden. Das verhindert, dass die Baugruppe sich durch eine zu schnelle bzw. schockartige Erwärmung verzieht und möglicherweise geschädigt wird. Deshalb ist eine homogene, schonende Erwärmung vor dem Löten erforderlich. In der Regel erwärmt man die Baugruppen auf Temperaturen im Bereich von 90 bis 120 °C. Die Erwärmung erfolgt in Selektivlötanlagen über leistungsgesteuerte Quarzstrahler.

 

Bei Ersa nutzt man kurzwellige Quarzstrahler zur Erwärmung der Leiterplatten von unten und optional Konvektionsheizmodule für die Vorwärmung von oben. Die optimale Wärmeübertragung wird hier sichergestellt, indem die Strahler intelligent angesteuert werden. So lassen sich die Temperaturgradienten über mehrere Zeitintervalle einstellen. Das Temperaturprofil wird dadurch optimal an den Anwendungsfall angepasst.

 

Die Größe der Heizkassetten richtet sich nach der maximalen Baugruppengröße der entsprechenden Anlage. Das bietet bei den Anlagen von Ersa den Vorteil, dass sich die Zykluszeit bei kleineren Baugruppen halbieren lässt. Dazu befindet sich ein zusätzlicher Stopper im Vorheizbereich, der kleinere Baugruppen zweimal in Folge über der Heizkassette stoppt. Durch diese Option steht die doppelte Vorheizzeit zur Verfügung, der Durchsatz erhöht sich entsprechend.

Lötvorgang

Das Löten mit den Lötaggregaten stellt den Kernprozess jeder Lötanlage dar. In diesem Schritt werden die Lötstellen mit Lot benetzt, so dass eine leitende Verbindung entsteht. Dabei werden die Lötstellen entweder punktuell abgefahren oder als Linie gelötet. Der Lotauftrag erfolgt dabei entweder mit einer CNC-gesteuerten Miniwelle, die mittels x/y/z-Achssystem bewegt wird oder als Multiwelle im Dip-Lötverfahren.

 

Die Miniwelle

Das Lötaggregat besteht aus einem Lottiegel mit ca. 10 kg Lotinhalt, der Tiegelheizung, einer wartungsfreien Lotpumpe ohne mechanisch bewegte Teile und dem Tiegeldeckel, der die Lötdüse trägt.

 

Bei dieser Form werden die THT-Lötstellen einzeln angefahren und gelötet. Die Baugruppe wird dabei über dem Lottiegel im Transportsystem positioniert und fixiert. Im Tiegel pumpt die Lotpumpe kontinuierlich Lot durch die Lötdüse, wodurch eine gleichmäßige und stabile Lötwelle entsteht. Das abfließende Lot fließt von der Lötdüse zurück in den Tiegel und ein geschlossener Lotkreislauf ist somit gegeben. Um die Bildung von Oxiden auf der Lötwelle und der Tiegeloberfläche zu verhindern, sind die Tiegeloberfläche und die Lötdüse von einer Stickstoffatmosphäre umgeben.

 

Der große Vorteil des Miniwellenlötens besteht darin, dass wesentlich kleinere Bereiche als beim klassischen Wellenlöten benetzt werden können. Auch Bereiche von wenigen Quadratmillimetern sind kein Problem. Darüber hinaus zeichnet sich das Verfahren durch hohe Qualität, Stabilität, Flexibilität und Effizienz aus. Auch eine nachträgliche Reinigung der Baugruppen kann häufig entfallen, da in der Regel No-Clean-Flussmittel zum Einsatz kommen.

 

Vorteile bei Ersa:

 

  • flexibles x/y/z-Achsensystem > freie Programmierbarkeit des Lottiegels
  • Lotdüsen in vielen Durchmessern erhältlich
  • Lotpumpe arbeitet induktiv ohne bewegliche Teile > kein Wartungsaufwand
  • Oberflächen der Düsen benetzbar > bessere Lotqualität, Randfreiheit
  • ständige Überwachung des Lötniveaus im Tiegel > optimale Benetzung
  • Abstand der Lotdüsen zueinander verstellbar > Möglichkeit, simultan auf zwei Baugruppen zu löten, zwischen unterschiedlich großen Düsen umzuschalten und mit verschiedenen Legierungen zu arbeiten

 

 

Die Multiwelle

Im High-Volume-Segment des Selektivlötens sind die Anforderungen an Durchsatz und Zykluszeiten vergleichbar mit denen des klassischen Wellenlötens. Um diesen Anforderungen gerecht zu werden, wurde das Multiwellen-Selektivlötverfahren entwickelt. Der Name Multiwelle spiegelt hier schon den eigentlichen Prozess wider. Diese Anlagen arbeiten mit mehreren Lötwellen gleichzeitig. Dies erfordert ein individuell konstruiertes und ein auf das Produkt abgestimmtes Lötwerkzeug, die sogenannte Lötdüsenplatte. Die Lötdüsenplatte trägt einzelne Lötdüsen, die in ihrer Position und Geometrie genau auf die Selektivlötstellen der Baugruppe abgestimmt sind.

Die Lötdüsenplatte sitzt im Lottiegel auf einer Druckkammer, die von einer wartungsfreien Lotpumpe kontinuierlich mit Lot versorgt wird. Das Lot steigt in die Lötdüsen und bildet so kleine Lötwellen, die genau mit den THT-Selektivlötstellen der Baugruppe korrespondieren.

 

Zum eigentlichen Löten positioniert man die Baugruppe über dem Lötaggregat und bewegt den Lottiegel nach oben, bis die Lötwellen die Lötstellen der Baugruppe benetzen. Alle Lötstellen sind nun gleichzeitig mit einem Hub gelötet und nach wenigen Sekunden fährt der Tiegel wieder nach unten. Die Multiwellenlösung führt zu einer hohen Verfügbarkeit der Lötsysteme, da sich die Stillstandzeiten – Zeiten für die Umrüstung und Programmierung – drastisch verkürzen. Auch sind durch die Technik sehr kurze reine Lötzeiten im Bereich von zwei bis drei Sekunden möglich.

 

Vorteile bei Ersa:

 

  • individuelle und angepasste Konstruktion von produktspezifischen Düsenplatten für jeden Kunden im 3D-CAD-System
  • elektromagnetische Lotpumpen ohne bewegliche Teile > keine Wartung erforderlich
  • Pumpen für alle bleifreien Lote geeignet
  • Pumpenleistung stufenlos regelbar > Höhe der Lötwelle kann exakt kalibriert werden
  • Umschalten zwischen zwei Produkten ohne Stillstandzeit möglich; zweites Lötmodul kann „on the fly“ eingerichtet werden, während das andere arbeitet

Vorteile

Qualität

  • Höhere Qualität der Lötstelle, da Oxidbildung durch Stickstoffatmosphäre reduziert wird
  • Stabile Qualität, hohe Ausbeute
  • Jede einzelne Lötstelle kann individuell programmiert werden; Flussmittelmenge und Lötzeit lassen sich exakt anpassen
  • Hohe Prozesssicherheit, Reproduzierbarkeit und Stabilität
  • Volle Kontrolle über Lottemperatur, Wellenhöhe, Tiegelposition
  • Geringer thermischer Stress für die Leiterplatte und angrenzende SMT-Bauteile
  • Keine mechanische Beanspruchung der Lötstelle
  • Ionische Kontamination ist nur vom eingesetzten Flussmittel abhängig

Flexibilität

  • Massehaltige Leiterplatten lötbar, die schwer mit Wellenlötanlage zu bearbeiten sind
  • Gleichzeitige Nutzung von bleihaltigen und bleifreien Loten in einer Anlage möglich

Ökonomie

  • Preisgünstige Alternative zur teuren Handarbeit bei Baugruppen, die nicht auf Welle gelötet werden können
  • Höhere Geschwindigkeit bzw. größerer Output als beim Handlöten
  • Autorouting zur Optimierung der CNC-Bewegungsabläufe
  • Geringerer Verbrauch von Stickstoff, Flussmittel, Lot und Strom
  • Unkomplizierter Produktwechsel während laufender Produktion möglich
  • Kein nachträgliches Reinigen der Leiterplatte nötig (No-Clean-Prozess)
  • Selektivlötanlage hat geringeren Platzverbrauch als klassische Wellenlötanlage
  • Auch Losgröße 1 wirtschaftlich produzierbar

Bedienbarkeit

  • Kleinere Bauteile lassen sich mit geringeren Abständen löten
  • Bedienung beschränkt sich auf grafisches Interface

Grenzen des Selektivlötens

Die Grenzen der Selektivlöttechnik sind zum einen vom Layout der Baugruppen abhängig. Es ist vor allem der physikalische Abstand zwischen THT-Selektivlötstellen und angrenzenden Sperrflächen bzw. SMT-Bauteilen, an denen unter keinen Umständen eine Benetzung mit Lot stattfinden darf.

Auf der anderen Seite ist es die Physik der Thermodynamik, die beim Selektivlöten ebenfalls Grenzen aufzeigt. Hierbei spielen die Wärmekapazität von Leiterplatte und Bauteilen eine wesentliche Rolle.

 

Relativiert wird der höhere Aufwand weiterhin dadurch, dass durch die höhere Qualität viel Zeit und Geld eingespart wird, da die automatische Prüfung der Lötstellen einfacher ist und gleichzeitig kostenintensive Nacharbeit entfällt.

Anforderungen

... Selektivlötanlagen

Obwohl die SMD-Technologie heute weitgehend Standard ist, gibt es immer noch ein großes Anwendungsspektrum, in denen THT-Bauteile genutzt werden. Zwar gibt es bereits Alternativtechniken wie zum Beispiel die Einpresstechnik für Steckerleisten oder „Pin in Paste“, allerdings setzen die sich derzeit nicht auf breiter Basis durch. Deshalb ist das Weichlöten nach wie vor die bevorzugte Technologie, wenn es um das Verbinden von THT-Bauteilen auf elektronischen Baugruppen geht. Es ist nicht absehbar, dass sich dies in naher Zukunft ändert.

 

Der typische Einsatzbereich des Selektivlötens ist das nachträgliche Löten von THT-Bauteilen auf Leiterplatten, auf denen mittels Reflow-Verfahren bereits SMT-Bauteile verlötet wurden. Hierbei kann es sich um Stecker, Transformatoren, Kondensatoren, Relais, IGBTs, Leistungstransistoren und vieles mehr handeln. Auch bei der Herstellung von schwer zugänglichen Lötstellen an Baugruppen für die Niederspannungselektrik wird das Selektivlötverfahren genutzt.

 

Das Selektivlötverfahren ist vor allem dann besonders wirtschaftlich, wenn wenige Bauelemente oder nur einzelne Pins gelötet werden müssen. Entsprechend gibt es in der Praxis viele Anforderungen an Selektivlötmaschinen.

Wirtschaftlichkeit

Eine Selektivlötanlage muss vor allem eines leisten: eine gleichbleibend hohe Qualität bei geringen Durchlaufzeiten und niedrigen Betriebskosten. Wenn der Durchsatz nicht auf die Kapazität und die Zykluszeit der restlichen Linien angepasst ist, kommt es zu höheren Kosten für Zwischenlagerung und zu längeren Stillstand- und Umrüstzeiten. Entsprechend müssen die Selektivlötanlagen eine Reihe von Anforderungen erfüllen.

 

Wichtigste Aspekte bei Selektivlötanlagen:

 Problemstellung

 > Vorteile bei Ersa
  • > Verfügbarkeit
  • Anlagen auf Dauerbetrieb ausgelegt 24/7
  • Schneller Teiletausch bei Störungen durch Schnellverschlüsse und leicht zugängliche Anlagenkonstruktion
  • Dank Multiwellentechnologie Rüstung während Betrieb möglich
  • Dank ausschließlicher Verwendung von Industriekomponenten (ED 100%) sehr geringes Ausfallrisiko
  • > Nutzungsdauer
  •  Maschinen können länger als 10 Jahre genutzt werden
  • Produktlinine wie VERSAFLOW werden permanent weiterentwickelt und können dank Modultechnologie schnell und einfach nachgerüstet werden
  • > Ökonomie
  • Geringe Kosten für Wartung, Strom, Lot, Druckluft, Stickstoff
  • Kein Ausschuss, hoher First Past Yield
  • Geringer Total Cost of Ownership
  • Schneller Return on Investment
  • Flexible Fertigung bei geringer Stellfläche und kurzen Taktzeiten
  • > Zeiteinsparung
  •  Stabile reproduzierbare Prozesse dank Programmierung
  • Dank spezieller No-Clean-Flussmittel alle Baugruppen ohne anschließenden Reinigungsprozess funktionssicher und zuverlässig
  • Automatisierte Prozessüberwachung
  • Techniken wie elektromagnetische Lotpumpen für minimalen Wartungsaufwand
  • Ersa bietet Komplettlösungen mit allen Funktionsmodulen für komplette Fertigungslinien aus einer Hand
  • > Individualität
  •  Ersa führt kompakte Systeme, modulare Stand-alone-Anlagen und schnelle Inline-Anlagen für Unternehmen verschiedenster Größe
  • Sequenziell arbeitende Systeme für hohe Flexibilität
  • Simultan arbeitende Anlagen mit Zykluszeiten im Bereich des klassischen Wellenlötens
  • Für kleineren Bedarf manuell zu beladende ECOSELECT 1; für größeren Bedarf VERSAFLOW Anlagen mit bis zu sechs Lötaggregaten und Dual-Track-Transportsystemen
  • Baugruppengrößen von 10 x 10 bis 610 x 610 mm bearbeitbar
  • > Prozessgenauigkeit
  •  Fester Ablauf: 1. Produktanalyse 2. Programmierung des Lötprogramms 3. Löten des Produkts 4. Optimierung des Lötprogramms
  • Präzise Achsensysteme/-steuerungen für optimale Ergebnisse
  • Hohe Genauigkeit durch geschlossene Regelkreise
  • Alle Produkte haben die gleiche Qualität
  • > Prozesssicherheit
  •  Lötwellenhöhenmessung während laufender Produktion mit VERSACAM
  • Umfangreiche Überwachung des Prozesses durch Kamera und Senosorik während des Lötprozesses
  • Anbindung an Traceability-Systeme zur Prozesskontrolle; Daten werden permanent erfasst und über Schnittstellen MES- und ERP-Systemen zur Verfügung gestellt
  • Prozessüberwachung auch per Mobile Devices
  • Prozessfreigabe/-verriegelung durch MES-Anbindung

Nutzerfreundlichkeit

Damit eine Selektivlötanlage so effizient wie möglich arbeitet, muss die Bedienung so einfach wie möglich sein. Das bedeutet einerseits, dass der Wartungsaufwand gering und die Bedienung einfach, andererseits aber auch, dass der Support jederzeit verfügbar und die Produktion mit geringem Aufwand flexibel anpassbar sein muss. Andernfalls drohen bei Bedienfehlern und Reparaturfällen lange Stillstandzeiten.

 

Wichtigste Aspekte für Nutzerfreundlichkeit:

 Problemstellung

 > Vorteile bei Ersa
  • > Service
  • Ersa berät und unterstützt umfassend bei der Auswahl und Zusammenstellung der passenden Selektivlötsysteme
  • 24/7-Hotline
  • Rundum-sorglos-Paket mit Kundenunterstützung durch Schulung, After-Sales-Service und mehr
  • Webshop mit sofortiger Ersatzteilbeschaffung
  • > Anlagendesign
  • Konstruktive Anlagengestaltung, die Wartungs- und Reparaturarbeiten schnell durchführbar machen
  • > Bedienbarkeit
  • Einfache Programmierung und Nutzung dank ERSASOFT 5 und CAD 4-Assistent
  • Viele Features wie modernes Userinterface, Maschinenvisualisierung, komfortable Touch-Steuerung, Nutzerrechtvergabe, Prozessschreiber für permanente Aufzeichnung, umfangreiche Alarmverwaltung
  • > Integration
  • Ersa Anlagen lassen sich problemlos in bestehende Firmennetzwerke eingliedern

Produktlinien

... von Ersa im Überblick

Selektivlötanlagen von Ersa überzeugen mit hoher Verfügbarkeit, Prozesssicherheit und Wirtschaftlichkeit. Hier profitieren Sie von unserer Erfahrung als Markt- und Technologieführer. Dabei bieten wir Ihnen für jeden Bedarf das passende Lötsystem.

 

ECOSELECT

Die ECOSELECT Linie zeichnet sich durch ihre Kompaktheit aus. Bei wenig verfügbarem Platz und der Fertigung vor allem von kleinen und mittelgroßen Serien spielt die ECOSELECT ihre Stärken aus. Konzipiert für den Batch- und Inline-Betrieb, steht bei dieser Anlage die Flexibilität im Vordergrund. Und doch steht sie den großen Ersa Anlagen in puncto Ausstattung in nichts nach. Es gibt viele Features wie Präzisionssprühfluxer für exakten sparsamen Flussmittelauftrag, eine Powerkonvektionsheizung und einen y/z-variablen Doppeltiegel. Auch der geringe Wartungsaufwand überzeugt auf ganzer Linie. Wie alle Ersa Anlagen sind die ECOSELECT Maschinen mit wartungsfreien elektromagnetischen Löttiegeln ausgestattet.

 

ECOSELECT auf einen Blick

 

  • Kompaktanlage für kleine und mittelgroße Serien
  • Geringer Platzbedarf
  • Flexibilität im Vordergrund
  • Geeignet für Batch- und Inline-Betrieb
 

ECOCELL

Die ECOCELL stellt eine Erweiterung der bewährten VERSAFLOW Inline-Selektivlötanlagen dar, die den Anforderungen an moderne Produktionsmethoden bestens gerecht wird. Die ECOCELL transportiert die Leiterplatten innerhalb der Anlage entgegen dem Uhrzeigersinn. Die U-Form-Anordnung ermöglicht einen idealen Einsatz in Fertigungsinseln, kann jedoch auch „side-line“ verknüpft werden.

 

Diese Selektivlötanlage kann problemlos in Lean-Fertigungsprozesse integriert werden. Dank der maximal verfügbaren zwei Multiwellen-Lötaggregate sind die Rüstzeiten minimal und es entstehen keine Stillstandzeiten. Produktwechsel sind damit problemlos während des laufenden Betriebs möglich. Optional zur Multiwelle findet ein Miniwellen-Lötaggregat Platz in der ECOCELL, womit eine hohe Flexibilität bei geringen Stückzahlen gewährleistet ist.

 

Auch die ECOCELL Linie überzeugt mit zahlreichen Features. So ist es beispielsweise kein Problem, die Anlage mit bis zu vier Sprühköpfen auszustatten. Zudem gibt es zwei integrierte Vorheizungen, so dass bis zu vier Leiterplatten gleichzeitig bearbeitbar sind. Auch bereiten die Verwaltung unterschiedlicher Lotlegierungen und die Durchwärmung komplexer Baugruppen keinerlei Probleme.

 

ECOCELL auf einen Blick

 

  • Kompaktanlage
  • Miniwellen- und Multiwellenlöten möglich
  • Flexibilität und Geschwindigkeit in kompaktem Gehäuse
  • Geeignet zur Integration in Lean-Fertigungskonzepte
  • Minimale Rüstzeiten, da durch Multiwellennutzung während Wartung weitergearbeitet werden kann
 

SMARTFLOW

Die SMARTFLOW Linie bietet die ideale Kompaktanlage für Einsteiger, die wenig Platz zur Verfügung haben. Sie benötigt kaum mehr Platz als ein moderner Handlötplatz. Hier überzeugt auch der einfache Anschluss – es braucht nur wenige Handgriffe und schon kann die Anlage in Betrieb gehen. Dabei ist sie ideal für die Fertigung kleiner Serien geeignet. Optional sind beispielsweise Sprühstrahl-Überwachungssysteme, Oberheizung, Stickstoffheizung, Handscanner zum Auslesen von Produktinformationen, Start-Buttons für den Fuß und Systeme zur redundanten Datenspeicherung verfügbar.

 

SMARTFLOW auf einen Blick

 

  • Kompakte Anlage; benötigt nicht mehr Platz als moderner Handlötplatz
  • Ideales Einsteigersystem für kleinere Fertigungen
  • Anschluss mit wenigen Handgriffen
  • Batch-System
  • Mögliche Optionen, um auch komplexere Baugruppen bearbeiten zu können:
    > Sprühstrahl-Überwachungssystem
    > Stickstoffheizung
    > Handscanner zum Auslesen von Produktinformationen
    > Start-Button per Fuß
    > redundante Datenspeicherung
  • Features:
    > Leiterplatten bis 508 x 508
    > Wartungsarmer verschleißfreier Löttiegel mit Induktionspumpe wie bei allen anderen Ersa Anlagen
 

VERSAFLOW

VERSAFLOW ist das weltweit führende Selektivlötsystem und als High-End-Lösung für die Integration in Inline-Fertigungskonzepte vorgesehen. Es erlaubt sowohl das Arbeiten mit Miniwellen für hohe Flexibilität als auch das Arbeiten mit Multiwellen im High-Volume-Bereich. Sowohl die Produktion von Kleinserien mit häufigen Produktwechseln als auch die Fertigung von großen Stückzahlen ist hier kein Problem.

 

Da ist es auch kein Wunder, dass die VERSAFLOW Linie derzeit die höchsten auf dem Markt verfügbaren Durchsatzraten bietet. Damit gehen sehr kurze Amortisationszeiten einher. Weiterhin überzeugt das VERSAFLOW System mit seinem modularen Aufbau und der flexiblen Anlagenkonfiguration. Zusätzliche und optional verfügbare Modulerweiterungen halten die VERSAFLOW fit für künftige Anforderungen.

 

VERSAFLOW auf einen Blick

 

  • Weltweit führendes Inline-Selektivlötsystem
  • High-End-Selektivlötsystem zur Integration in Inline-Fertigungskonzepte
  • Miniwellen für hohe Flexibilität und Multiwellenlöten für High-Volume-Anwendungen
  • Höchste Durchsatzraten, die derzeit auf dem Markt verfügbar sind, sehr kurze Amortisationszeiten
  • Für Anbindung an Montageplätze und Peripherien
  • Anbindung an MES- und Traceability-Systeme für Prozesskontrolle, -freigabe und -protokollierung
  • Features:
    > modularer Aufbau für flexible Anlagenkonfiguration
    > sehr viele Konfigurationsmöglichkeiten