Wieder Tech-Tage für Autobauer bei Ersa


Intensiver Dialog bei den Technologie-Tagen für einen Automobilhersteller
Intensiver Dialog bei den Technologie-Tagen für einen Automobilhersteller
Intensiver Dialog bei den Technologie-Tagen für einen Automobilhersteller
  
 

Wertheim, 04.07.2018
Die Tradition der Technologietage bei Ersa für den bayerischen Automobilhersteller mit drei Buchstaben wurde Ende Juni fortgesetzt. Zwei Tage war eine 13-köpfige Delegation aus München zu Gast in Wertheim – sonst treiben die Teilnehmer Neuentwicklungen voran und optimieren laufende Produktionsprozesse bei Zulieferern. Wie üblich war die Veranstaltung zweigeteilt – bestehend aus Theorie und praktischem Hands-on-Part, bei dem das theoretisch erarbeitete Wissen und Erkenntnisse direkt an Maschinen umgesetzt und Einflussgrößen hinsichtlich Maschinenparametern wie Lötqualität, Durchsatz und „first pass yield“ (Erstausbeute) ermittelt wurden. Wie bei den vorangegangenen Technologietagen entspann sich schnell ein umfassender Dialog – gemeinsam erörterte man reale Herausforderungen in der täglichen Fertigung bei Zulieferern, definierte Aufgaben und erarbeitete Lösungsansätze. Ersa war dazu einmal mehr der ideale Partner – die Mehrheit der Zulieferer setzt auf Maschinen des Marktführers Ersa, in den Ersa Demo- und Applikations-Centern steht das gesamte Maschinen- und Reworkspektrum für Hands-on-Tests zur Verfügung. Während eine Gruppe am Schablonendrucker VERSAPRINT 2 Ultra³ den Einfluss von Rakeldruck und -geschwindigkeit via 3D-Auswertung nachvollzog, erstellte die zweite Gruppe ein Lötprogramm. Dabei wurden Geschwindigkeit und Temperatur um 5–10% verändert, um Auswirkungen auf das Lötprofil zu messen – wobei die Flachbaugruppen optisch immer gleich aussahen, aber die Lötqualität beeinflusst wurde. Eine weitere Gruppe lötete selektiv, veränderte Parameter und röntgte anschließend die Baugruppen, um Unterschiede in der Lötqualität aufzuzeigen. Hier wurde direkt sichtbar, weshalb Ersa durch das Zusammenspiel von Fluxen-Vorheizen, Löten, Programmerstellung, Maschinensoftware und -komponenten technologisch führend ist. Die Multiwellen-Technologie, die mit drei Motorsteuerungen alle 30 Sekunden 100% fehlerfreien Durchstieg lötet, löste bei den Teilnehmern immer wieder Staunen aus.


„In enger Zusammenarbeit mit unseren Automotive-Kunden konnten wir in den letzten Jahren ein immenses, dokumentiertes Erfahrungswissen aufbauen, das uns heute ein Alleinstellungsmerkmal gibt“, erklärte Ersa Gesamtvertriebsleiter Rainer Krauss. Nach Anpassung der Layouts in Richtung geregelter und bedienergeführter Wellenlötprozess kommt diese Anwendung nun auch bei hohen Stückzahlen und mittleren Innenlagenanzahlen wieder zum Einsatz. Hier überzeugt Ersa durch geringe Stückkosten dank hohem Produktionsdurchsatz bei geringem Leistungs- und Stickstoffverbrauch. Auch die Rework-Vorführung im Rahmen der Tech-Tage löste Begeisterung aus – vor allem im Prototypenbau und in der Produktentwicklung kommt diese in halbautomatischer Form zum Einsatz.


Was die Teilnehmer bei den exklusiven Technologieseminaren besonders schätzen (auch in diesem Fall): die Zeit mit- und füreinander. Losgelöst vom Alltagsgeschäft tauschte sich die Gruppe aus, beleuchtete Aufgaben neu und diskutierte Anforderungen offen aus. Ersa unterstützte diesen Teil der Veranstaltung einmal mehr mit einer Museumsführung samt Hammerschmiede-Vorführung und Ausklang beim gemeinsamen Abendessen im Schwarzen Bock. Am folgenden Tag 02 der Technologietage stand ab 08:30 Uhr wieder die Elektronikfertigung im Vordergrund, um 17:00 Uhr endete die Veranstaltung mit einer herzlichen Verabschiedung und Rückreise nach München.