PCB-Prototyping – einfach, flexibel, schnell!


Gemeinsames Techseminar von Ersa und LPKF

Bruno Blum, Key Account Manager Rapid PCB Prototyping bei LPKF, referiert über die Möglichkeiten des Inhouse-PCB-Prototypings
Bruno Blum, Key Account Manager Rapid PCB Prototyping bei LPKF, referiert über die Möglichkeiten des Inhouse-PCB-Prototypings
Ersa Area Sales Manager Manfred Wolff beim gemeinsamen Techseminar von LPKF und Ersa zum Inhouse-PCB-Prototyping
Ralf Walk, Ersa Vertriebsingenieur für Lötwerkzeuge, Rework- und Inspektionssysteme, bei der Vorführung des Reworksystems HR 550
Praktische Demos beim gemeinsamen Techseminar von LPKF und Ersa in Wertheim am Main
  
 

Wertheim, 25.09.2019
Nach einem ersten Kennenlernen auf der diesjährigen SMTconnect legten die LPKF Laser & Electronics AG und die Ersa GmbH nach und veranstalteten am 24.09. ihr erstes gemeinsames Technologieseminar in Wertheim am Main. LPKF – knapp 700 Beschäftigte, 102,1 Mio. Euro Umsatz in 2017, ansässig in Garbsen bei Hannover – entwickelt und fertigt führende Lösungen für Lasermaterial-Bearbeitung, u.a. bestimmt für den Einsatz in der Elektronikfertigung, Ersa ist Systemlieferant Nr.1 für die Elektronikfertigung. Eine hervorragende Basis für eine ganztägige Veranstaltung zum Thema Inhouse-PCB-Prototyping unter dem Titel „Von der Idee zum Protoyp – einfach, schnell und flexibel“.

Bruno Blum, Key Account Manager Rapid PCB Prototyping bei LPKF, zeigte im  Eröffnungsvortrag das breite Spektrum des PCB-Prototypings, das von der Leiterplattenstrukturierung mittels Laser und Fräsbohrplotter über Durchkontaktierung bis zu Lotpastenapplikation reicht. Dabei stellte er die Vorteile von Inhouse-Lösungen mit LPKF-Hardware wie dem Fräsbohrplotter ProtoMat D104 oder S104 vor. Allen voran natürlich die größere Flexibilität, immer dann einen PCB-Prototypen zu produzieren, wenn benötigt – ob digital oder analog, ein- oder zweiseitig in FR3/FR4, bis zu achtlagigem Multilayer, HF- und Mikrowellen-Prototyp oder flexible Schaltungen. Auch nachgelagerte Prozesse wie Lötstopplack, Lotpastendruck, halbautomatisches Pick & Place und Table-Top-Reflowöfen wurden thematisiert. Es folgte ein kurzweiliger Vortrag von Prof. Dr. Francesco P. Volpe (TH Aschaffenburg) zum Rapid-Prototyping auf Basis des LPKF ProtoMat S64, mit dem etwa ein High-End-Kopfhörerverstärker und ein USB-Audio-Stick realisiert wurden.

Ersa Area Sales Manager Manfred Wolff schließlich stellte Bauteile, Materialien und Lötprozesse im Prototyping vor – auch in Zusammenhang mit einem optimalen Einsatz entsprechender Ersa Tools wie Lötkolben, Löt- und Entlötstationen für zuverlässige Lötstellen. Am Nachmittag folgte dann der Wechsel ins angrenzende Demo- und Applikationszentrum, wo praktische Vorführungen direkt an der Hardware im Zentrum standen. Großes Interesse gab es auch für die Produktreihe der Ersa Hybrid-Reworksysteme, die vom kleinsten Chip (01005) bis zum größten BGA eine erfolgreiche Nacharbeit ab dem ersten Prozess ermöglichen. „Bei der Entwicklung neuer Produkte sind Iterationsstufen in möglichst kurzer Zeit erforderlich. Die Teilnehmer unseres Techseminars haben hier und heute neue Wege kennengelernt, wie sie schnell und kostengünstig von der Idee zum fertigen Elektronikprodukt gelangen“, erklärt Jörg Nolte, Ersa Produktmanager Lötwerkzeuge, Rework- und Inspektionssysteme, der wie seine Kollegen offen ist für eine Fortsetzung solcher Technologieseminare.