235 Jahre Betriebszugehörigkeit bei Kurtz Eisenguss!


Haslocher SMART FOUNDRY ehrt acht Betriebsjubilare, die alle im Unternehmen gelernt haben

Kurtz Eisenguss: Acht Betriebsjubilare im Oktober 2017, alle im Unternehmen ausgebildet
Acht Betriebsjubilare, alle im Unternehmen ausgebildet (v.l.n.r.): Kurtz Eisenguss-Geschäftsführung Graziano Sammati und Carolin Kurtz mit den Jubilaren Wolfgang Englert (45 J.), Sebastian Herrmann (20 J.), Viktor Friesen (20 J.), Reinhard Schick (45 J.), Sinan Kaleli (10 J.), Ludwig Dressler (45 J.), Norman Kreutner (15 J.), Horst Ostrowski (35 J.) und Betriebsrat Andreas Sieger
Mann für alle Fälle seit 35 Jahren: Betriebsjubilar Horst Ostrowski (mit Blumen) mit der Kurtz Eisenguss-Geschäftsführung Graziano Sammati und Carolin Kurtz sowie Betriebsrat Andreas Sieger
3x 45 Jahre (v.l.n.r.): Kurtz Eisenguss-Geschäftsführer Graziano Sammati mit den Jubilaren Wolfgang Englert, Reinhard Schick und Ludwig Dressler mit der Kaufmännischen Geschäftsführerin Carolin Kurtz und Betriebsrat Andreas Sieger
  
 

Hasloch, 19. Oktober 2017

An einem fast noch sommerlich anmutenden Oktober-Nachmittag versammelte sich die Kurtz Eisenguss-Belegschaft in der Schlosserei, um von Geschäftsführer Graziano Sammati Details zum Berichtsmonat September zu erfahren. Seitens Auftragseingang habe man ein erfreuliches Ergebnis erzielt, die Lage im Auftragseingang bleibe weiter verhalten. Es zeige sich, dass das auf den Weg gebrachte Maßnahmenpaket greife und die eingeschlagene Richtung stimme. Wichtig sei es, die Kapazität mit guten Aufträgen zu füllen und den Ausschuss in der Produktion möglichst gering zu halten. Der Zahlen-und-Fakten-Part fiel an diesem 18. Oktober geringer aus, denn es waren acht Betriebsjubilare zu ehren mit zusammen 235 Jahren Betriebszugehörigkeit – fast so viele wie Kurtz Ersa, das 1779 vor 238 Jahren als einfache Hammerschmiede gegründet wurde.

 

8 Betriebsjubilare, 235 Jahre Betriebszugehörigkeit

Los ging es mit dem Jüngsten: Sinan Kaleli, Facharbeiter Kernmacherei, seit zehn Jahren im Unternehmen – nach Ausbildung zum Gießereimechaniker Handformguss wurde der 26-Jährige als Kernmacher übernommen und war vorübergehend auch als Vorarbeiter und Leiter der Kernmacherei aktiv. Als Zweites aufgerufen wurde Norman Kreutner, der vor 15 Jahren als Azubi ins Unternehmen eintrat und seither vom Gießereimechaniker, Former, Zurichter, Gießer und Kranfahrer alle möglichen Stationen in der Kurtz Eisenguss erfolgreich und flexibel einsetzbar durchlaufen habe.

 

Weiter ging es mit Sebastian Herrmann, der seit 20 Jahren dabei ist und am 01.09.1997 als Azubi Gießereimechaniker Handformguss gestartet war, anschließend direkte Übernahme, 2009 Wechsel in die Alugießerei und im Juli 2015 Rückkehr nach Hasloch als Facharbeiter Schmelzerei im Schmelzbetrieb. Ebenfalls 20 Jahre im Unternehmen ist Viktor Friesen, am 01.09.1997 startete der 36-Jährige seine Ausbildung zum Modellbaumechaniker im Gießereimodellbau – nur unterbrochen vom Grundwehrdienst von Juni 2004 bis März 2005, bevor er wieder in seinen angestammten Job als Modellbauer zurückkehrte, seit Februar 2011 ist er Schreiner im Modellbau der Kurtz Eisenguss.

 

Ein Mann für alle Fälle seit 35 Jahren: Horst Ostrowski

Dann ehrte Geschäftsführer Graziano Sammati einen Kollegen und Freund, den bei Kurtz Eisenguss wohl alle kennen: Horst Ostrowski, am 01.09.1982 als Maschinenschlosser-Azubi ins Unternehmen eingetreten, nach erfolgreich bestandener Facharbeiterprüfung viele Jahre Tätigkeit als Betriebsschlosser, bevor er 2004 zum Leiter Instandhaltung berufen wurde und ab 2009 fast drei Jahre Werksleiter der Graugießerei war. Seit Frühjahr 2012 ist der heute 53-Jährige stellvertretender Werksleiter, Leiter Werksplanung und Leiter Instandhaltung. „Horst Ostrowski ist seit vielen Jahren unser Mann für alle Fälle – einer, der mitdenkt, Ideen einbringt, Lösungen entwickelt und unsere SMART FOUNDRY entscheidend mitgeprägt hat. Vielen Dank für deinen tollen Einsatz über so viele Jahre!“, sagte Graziano Sammati an den Jubilar gewandt.

 

35 Jahre sind ja schon eine lange Zeit, aber es gab noch drei Betriebsjubilare, die jeweils vor 45 Jahren als Azubi bei der Kurtz Eisenguss begannen und ihrem Unternehmen seither die Treue halten – ein ganzes Berufsleben! Wolfgang Englert, nach erfolgreich abgeschlossener Ausbildung im Juli 1975 eingestellt als Kernmacher, immer universell einsetzbar und zur Stelle, wenn man ihn gebraucht hat – auch zu Zeiten, als samstags wie sonntags gearbeitet wurde. Mittlerweile aktiv als Kranfahrer in der Zurichterei  ist der inzwischen 61-Jährige im Job ebenso präzise wie als Hobbyschütze. Der zweite Jubilar aus dem 45er-Trio war Reinhard Schick, der nach Ende seiner Ausbildung als Former Grauguss eingestellt wurde. Mit seiner langjährigen Erfahrung hat der Facharbeiter in der Zurichterei immer wieder schwierige Situationen sauber gelöst und war stets flexibel und vielseitig einsetzbar – wenn nötig auch als Ersthelfer. Zu guter Letzt geehrt wurde Ludwig Dressler, der nach seiner Ausbildung ab Juli 1975 als Former in der Großkernmacherei arbeitete. Ab 2004 arbeitete der jetzt 60-Jährige als Sachbearbeiter in der Arbeitsvorbereitung, bevor er im September 2010 wieder als Facharbeiter in die Großkernmacherei zurückwechselte.

 

„Mit unseren drei 45-Jährigen steht hier vorne eine einzigartige Erfahrung für den Eisenguss versammelt – greift zu, solange sie bei uns sind. Diese Erfahrung lässt sich nicht in der Schule lernen. Nehmt das mit, das ist wertvolles Know-how für unser Geschäft. Bei allen Jubilaren möchte ich mich ganz herzlich für ihren Einsatz im Unternehmen bedanken – alle, die heute hier vorn stehen, haben bei uns gelernt und sind dann bei uns geblieben. Dies zeigt: Bei uns lernt man seinen Job, bei uns kann man es aushalten. Bleiben Sie uns allesamt noch viele Jahre erhalten, im Namen der Geschäftsführung wünsche ich Ihnen weiterhin viel Erfolg und vor allem viel Gesundheit“, beendete Kurtz Eisenguss-Geschäftsführer Graziano Sammati die Veranstaltung. Für alle Jubilare gab es einen prächtigen Herbststrauß und ein monetäres Geschenk im Kuvert.