Enics Tech-Days in Wertheim


Zu den Enics Tech-Days 2017 gehörte auch ein Besuch des Ursprungs von Kurtz Ersa: der Eisenhammer von 1779, Hammermuseum und Herrenhaus
Zu den Enics Tech-Days 2017 gehörte auch ein Besuch des Ursprungs von Kurtz Ersa: der Eisenhammer von 1779, Hammermuseum und Herrenhaus
Enics Tech-Days: Schauschmieden im Eisenhammer
Enics Tech-Days: Hands-on-Demonstrationen im Ersa Applikations-Center
Enics Tech-Days: Hands-on-Demonstrationen im Ersa Applikations-Center
Enics Tech-Days: Hands-on-Demonstrationen im Ersa Applikations-Center
Enics Tech-Days: Auch die Leistungsfähigkeit der Ersa Tools wurden anschaulich dargestellt
Enics Tech-Days: Hands-on-Demonstrationen im Ersa Applikations-Center
  
 

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Wertheim, 01. Juni 2017

Auf Einladung von Ersa trafen sich Ende Mai Projekt- und Prozesstechnologen von Enics zum Technologieseminar und Gedankenaustausch in Wertheim. Schwerpunkt für die Enics Tech-Days, zu denen Enics-Experten aus der ganzen Welt anreisten, war der Einsatz optimaler Technologie und die dazu notwendige Maschinenausstattung für künftige Anforderungen. Moderne EMS-Dienstleister wie die Enics AG, die mit 3.200 Beschäftigten zu den weltweit größten Unternehmen in der Elektronikfertigung zählt, müssen höchste Fertigungsflexibilität vorhalten, um alle Kundenanforderungen kurzfristig umsetzen zu können. „Dabei stehen immer auch die Produktkosten pro Stück auf dem Prüfstand – das erfordert hohe Modularität in den Maschinen bei höchster Flexibilität unter Berücksichtigung des notwendigen Produktionsdurchsatzes“, sagte Ersa Gesamtvertriebsleiter Rainer Krauss im Rahmen der Technologie-Tage. In allen Enics-Werken sind jeweils mehrere Ersa Maschinen im täglichen Produktionseinsatz – dank des modularen Aufbaus konnten hier die Ersa Systeme die spezifischen Anforderungen stets wieder und wieder neu erfüllen.

 

Anforderungen optimal umsetzen in der Fertigung

Darauf aufbauend und kombiniert mit den aktuellen Neu- und Weiterentwicklungen in allen Lötbereichen wurden die Vorträge durch interessante Diskussionen ergänzt. Umgehend wurde auch im Rahmen von Hands-on-Vorführungen im angrenzenden Demo- und Applikations-Center gezeigt, wie sich die Anforderungen optimal in der Fertigung umsetzen lassen. Ausgiebig nutzten die Teilnehmer die Möglichkeit, die einzelnen Prozesse en détail unter die Lupe zu nehmen und zu testen. So wurden etwa am Schablonendrucker VERSAPRINT die Unterschiede zwischen 2D- und 3D-Prozesskontrolle aufgezeigt und demonstriert, welche Technologie wann am besten angewendet wird. Im Fokus des Reflowlötens standen die Prozessgasreinigung mittels Residue Terminator und der VOIDLESS Prozess zur drastischen Voids-Reduzierung. Bei der Selektivlöttechnologie standen die VERSAFLOW 4/55 und das neu entwickelte VERSAFLEX Modul im Mittelpunkt des Geschehens, flankiert durch die Selektivmodule VERSASCAN zur Baugruppenkontrolle und VERSAEYE Qualitätssicherung. Beim Rework schließlich ging es um den Austausch defekter Bauteile, das klassische Rework nach jahrelangem Einsatz von Baugruppen kommt bei Enics nicht zum Einsatz. Sichtlich überrascht waren die Teilnehmer der Enics Tech-Days über das Abendprogramm: Nach dem Besuch von Kurtz Ersa Hammermuseum und Eisenhammer in Hasloch durften die Projekt- und Prozesstechnologen selbst Hand anlegen und unter Anleitung Eisen schmieden, bevor sie gegenüber im Schwarzen Bock zu Abend aßen. Nach zwei inhaltsreichen Tagen verabschiedete Ersa hochzufriedene Enics-Teilnehmer, die – bestens gerüstet mit technologischem Know-how auf dem neuesten Stand – ihre Projekte und Prozesse weltweit künftig noch optimaler gestalten können.